ISM: 31.01–03.02.2021 #ISMCOLOGNE

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50. ISM: Aussteller-Storys Teil 2

14.07.2020

Von der Musterschau für Süßwaren und Snacks zum Place to be in Köln

Vom 2. bis 5. Februar 2020 fand in Köln zum 50. Mal die Weltleitmesse für Süßwaren und Snacks ISM Cologne statt. Viel ist geschehen in diesem halben Jahrhundert – auf der Welt und natürlich auch auf der Messe. 1971, das Jahr, in dem die ISM ihre Tore erstmals öffnete, wurde der Mikroprozessor erfunden und der US-Amerikaner Ray Tomlinson versendete die erste E-Mail. 1973 erblickte das Handy – 800 Gramm schwer und 33 cm lang – das Licht der Welt, und 1976 folgte der Personal Computer. Um einiges jünger sind CD (1981) und DVD (1995). Wie sehr haben einige dieser Innovationen unser aller Leben verändert!

Und die ISM Cologne? Sie startete mit 351 Unternehmen als Musterschau, auf der die Aussteller ihre Neuheiten präsentierten. 5.800 Fachbesucher reisten vor 50 Jahren nach Köln. Heutzutage belegen mehr als 1.650 Aussteller aus aller Welt eine Fläche von 120.000 qm, und über 38.000 Besucher kommen regelmäßig, um sich über die Welt des Süßen und Snackbaren zu informieren.

ISM Cologne: Entwicklung der Plattform damals und heute

Die ISM Cologne hat unter den Ausstellern, die von Beginn an dabei sind, nachgefragt, was den Unterschied zwischen der ersten Süßwarenmesse 1971 und der ISM Cologne heute macht und was die Plattform für Süßwaren und Snacks aus ihrer Sicht auszeichnet.

Frederic Drüing, Brand Manager Ahoj-Brause:

„Zum einen ist die ISM im Laufe der Jahre sukzessive in Größe und Diversität der Aussteller gewachsen. Dies hat zur Neustrukturierung und Schaffung von zahlreichen, neuen Themenumfeldern geführt, die die Messe nachhaltig in das Hier und Jetzt überführt haben. Zum anderen wird der Spirit der Messe, der sich rund um Trends und aktuelle Marktthemen dreht, durch die Newcomer und Start-Up Area, den Trend Court sowie durch den New Product Showcase wesentlich vorangetrieben."

Ein Klassiker der Süßwarengeschichte – die Ahoi Brause auf der ISM.

Ein Klassiker der Süßwarengeschichte – die Ahoi Brause.

Manuel Sentker, Unternehmenskommunikation Coppenrath Feingebäck:

„Die ISM ist für uns seit 50 Jahren ein gesetzter Termin im Jahreskalender. Hier trifft sich die gesamte Süßwarenbranche. Wir nutzen die Plattform, um neue Produkte vorzustellen sowie neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu pflegen. Auf dem Messegelände herrscht eine besondere Atmosphäre – einmal im Jahr wird Köln für mehrere Tage zum Süßwarenparadies.“

Hüseyin Alkan, Geschäftsführer Frankonia Schokoladenwerke:

„Im Prinzip spiegeln sich alle Veränderungen der Gesellschaft, der Verbraucherwünsche und Marktanforderungen in den vielen Jahren wider.“

Inge-Maren Risop, Marketing Director, Hanseatisches Chocoladen Kontor:

„Früher war die ISM eher von Fachhändlern besucht, und es wurden auch schon Voraufträge erteilt. Heute geht es eher um das Gespräch mit Kunden, die inzwischen sowohl national als auch international agieren."

Claus Cersovsky, Geschäftsführender Gesellschafter Rübezahl und Rübezahl-Riegelein-Gruppe:

„Die ISM hat trotz ihrer Modernität etwas Nostalgisches, wenn man schon so lange mit dabei ist. Sie ist das Branchen-Event der Süßwarenbranche mit allem, was dazu gehört.“

Von Anfang mit an Board – Hans Riegelein & Sohn auf der ISM

Von Anfang mit an Board – Hans Riegelein & Sohn.

Bas Frequin, Managing Director, Steenland Chocolate:

„Für mich persönlich ist es die 24. ISM, und ich hoffe noch mindestens zehn Jahre Teil dieser Familie zu bleiben. Für uns als holländischem Hersteller von Schokoladen-Coins und Exporteur in mehr als 55 Länder ist die ISM die wichtigste Messe, während der wir fast alle unsere Kunden treffen.“

Steenland Chocolate beehrt die ISM seit 50 Jahren

Steenland Chocolate beehrt die ISM seit 50 Jahren. 2010 zeigt sich der Aussteller mit modernem Standdesign.

Fred Windel, CEO, Windel Group:

„Die ISM-Teilnahme ist unverzichtbarer Bestandteil unserer Verkaufsaktivitäten und sorgt insbesondere für die Kontinuität und Weiterentwicklung unseres Exportgeschäfts. Sie ist die Leitmesse für die weltweite Süßwarenindustrie und die größte Kommunikationsplattform für Kontakte zwischen Industrie, Handel und Verbänden und spiegelt die Trends am besten wider.“

Übersichtlich und strukturiert präsentiert sich die Windel Group 1971 – ganz wie es „in“ in dieser Zeit war auf der ISM

Übersichtlich und strukturiert präsentiert sich die Windel Group 1971 – ganz wie es „in“ in dieser Zeit war.

Dr. Karel Koster, Geschäftsführer Stereo Holland Gebaeck:

„Die ISM ist für uns eine bedeutende Börse für den Kontakt zu unseren Kunden. Trotz der neuen Kommunikationsmedien wie Internet etc. ist die Messe für uns bis heute von besonderer Relevanz. Als Import-Vertriebsgesellschaft dient die ISM aber gleichzeitig auch der Kontaktpflege zu unseren ausländischen Lieferanten und Herstellern.“

Vielfalt zeigt sich schon in den Anfangsjahren bei Holland Gebäck auf der ISM.

Vielfalt zeigt sich schon in den Anfangsjahren bei Holland Gebäck auf der ISM. Der große Zulauf am Stand zeigt die Beliebtheit dieses Produkts.

Dr. Markus Schinle, Inhaber und Urenkel des Gründers, Chr. Storz GmbH & Co. KG:

Neuerscheinung von Süßwaren und Snacks im Fokus

„Storz war von Anfang an als Aussteller dabei, weil man den Gedanken einer zentralen, weltweit orientierten Messe begrüßte und unterstützte. Die ISM war und ist für uns immer ein Mittelpunkt des Geschäftsjahres, Dreh- und Angelpunkt der Neuheitenpräsentation und wichtige Kommunikationsbasis mit unseren nationalen und internationalen Kunden. In den ersten Jahren war die Messe dominiert von zahlreichen Fachhandelsbesuchern sowie kleineren Süßwarengroßhändlern aus allen deutschen Regionen. Der Export spielte ebenfalls eine Rolle, war jedoch zu damaliger Zeit eher unterrepräsentiert. Den Charakter einer Ordermesse hat die ISM bereits seit einigen Jahrzehnten weitgehend verloren. Heute stehen Gespräche mit wichtigen Zentraleinkäufern und Exportkunden im Vordergrund."

Hans-Joachim Schuhmacher, Leitung Konzernmarketing Trolli:

„Die größte Bedeutung der ISM ist natürlich die ausgeprägte Internationalität und anerkannte Etabliertheit. Sowohl auf Aussteller- als auch auf Besucherseite gibt es vermutlich kein Land dieser Erde, welches nicht irgendwie vertreten ist. Wenn man dann schon in so vielen Ländern seine Marke vertreiben darf, ist es auch äußerst effizient, sich mit seinen wichtigsten weltweiten Partnern und Kunden treffen zu können. Früher war das Geschäft spontaner, da wurden noch auf der Messe Aufträge direkt und oft per Handschlag erteilt. Heute wird sich tendenziell natürlich erst einmal informiert, um später bei weiteren Terminen den Umfang des Geschäfts auszuhandeln. Zweitens dominierten früher öfter die großen Hersteller. Heute kommen immer mehr Start-ups, manchmal als Quereinsteiger, auf die ISM."